Du bist mein leiser Held,

So bist du einfach da,

wenn die Flut alles mit sich reißt,

auch die Hoffnung.

 

ohne eine einzige Bitte,

so bist du da.

So Selbstverständlich

Wie der kommende Frühling.

 

Du musst nichts sagen,

keinen Ton von dir geben.

Du bist die Welt

Nur weil du mich hältst

In deinen Armen, so fest

Das Schlechte, es existiert nicht

Du besiegst es mit deinen Augen

Wenn sie in meine Blicken.

 

Die Flut,

wir brauchen Sie nicht.

Sie ist so sinnlos.

Denn du bist da.

Und mit dir das Gefühl

Ich kann es schaffen,

alles

 

Und doch, all das

Du weißt es nicht

Kein Selbstlob, immer noch Zweifel.

Weißt du denn nicht,

was du für mich bist?

Mein leiser Held.

 

 

Die Inspiration, sie ist zurück.

1 Kommentar 25.12.10 23:02, kommentieren

Ich sollte mal wieder spontan etwas verrücktes tun.

Mir fehlen diese Tage voller Slush und See und Prosecco aus der Dose. Mir fehlen die Tage voller Betrunkenheit ohne Alkohol, dieses glückliche Singen im Schnee. Mir fehlen die Tage voller perfekter Unperfektheit. Mir fehlt das Reden mit bestimmten Menschen. Das richtige Reden. Über alles, direkt vom Herzen. Oder auch über nichts, aber auch dies vom Herzen. Wir reden nicht oft mit dem Herz. Aber wenn, dann erfüllt es uns, mit diesem Gefühl, das zu suchen unser Ziel ist.

Mir fehlen die Tage von früher. Wo sind sie hin?

 

 

Doch sind die Tage heute schlecht? Nein, das stimmt nicht. Sie sind nur nicht so wie früher. Sie sind neu perfekt, auf andere Art und Weise. Ich genieße diese Tage, ich genieße sie sehr.  Ich lebe im hier und jetzt. So wie ich das will, und ich bin glücklich. Ich bin sehr glücklich. Doch manchmal, nur manchmal, da denke ich an diese Tage zurück und wünsche mir, ich wäre wieder dort.

Und vielleicht, vielleicht, werde ich das in einiger Zeit auch über die heutigen Tage denken. Und solange, versuche ich, so viele glückliche Tage wie möglich anzuhäufen, damit ich am Ende sagen kann: Jaa.

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 25.12.10 22:42, kommentieren

 

 

 

 

Bau mir ein Haus

Der Wind kommt.

 

 

 

 

25.12.10 22:30, kommentieren

Mein Gammeltag.
 
Ich hab mich heute einfach mal nicht angezogen. Ich habe nichts gemacht. Ich bin einfach nicht aufgestanden. Mittags ein kleiner Winterspaziergang mit dem Hund. Sonst nichts. Das war der Tag, den ich einfach nur gebraucht habe. Ich hab das Gefühl, ich bin jetzt wieder voller Energie. Wegen nur einem Tag.
Hört sich perfekt an. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann mein letzter Gammeltag war. Ich glaube damals nannte man die Wetterumstände noch Sommer.
 
Aber perfekt war es nicht. Das konnte es nicht sein. Wie soll der Gammeltag vollkommen sein, wenn ich doch nur an dich denken kann? Wie, wenn ich die ganze Zeit nur zu dir will. Wie?
 
Schön, aber nicht perfekt.

25.12.10 22:26, kommentieren

H I L F E

Ich kann einfach nicht mehr.

In den letzten Wochen habe ich täglich diesen Satz gedacht. Ich habe nicht mehr gelebt.

Ich bin früh aufgestanden und zur Schule. Ich bin nach Hause gekommen und hab Hausaufgaben gemacht oder gelernt. Und alles ohne Erfolg. Ohne jemand, der mir sagt: Das hast du gut gemacht. Du schaffst das, halt durch. Nein, das stimmt nicht ganz. Es gibt doch jemanden, der mir das gesagt hat. Vielleicht sogar mehrere. Aber das waren die Menschen, bei denen ich nicht das Gefühl habe, ich müsste nach Bestätigung suchen.

Natürlich, es gibt einem Kraft, auch von diesen Menschen zu hören, dass man etwas gut macht, das man irgendwas schon schaffen wird.

Aber diese Kraft ist  nichts im Vergleich zu dem, was man empfindet, wenn einem die Menschen, von denen man sich am meisten wünscht, dass sie einem sagen, man hat etwas gut gemacht, man schafft das schon, wenn die einem sagen, man hat sich nicht genug angestrengt, man ist faul und hat keine Zeitplanung.

Das tut so verdammt weh. Und genau das ist der Punkt an dem die Verzweiflung einsetzt. Die Verzweiflung, die sogar mir die Tränen in die Augen treibt. Ich weine selten. Ich weine fast nie. Ich kann nicht viel weinen.

 Eigentlich. Aber in den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie es ist, vor Erschöpfung und Verzweiflung zu weinen. Eigentlich nur aus Verzweiflung. Ich arbeite seit Wochen mehr als ich kann. Ich arbeite über meinem Limit. Mehr, als ich eigentlich schaffen kann. Aber wo bleibt die Bestätigung? Ich halte mich für stark, ich halte viel Stress aus. Aber wie soll ich das schaffen, wenn sie mir ständig sagt, ich streng mich nicht genug an, so schwer ist das doch gar nicht, das ist doch nur auswendig lernen, ich hätte schon viel früher damit anfangen müssen, ich soll doch einfach den und den fragen, und überhaupt warum ist der Müll noch nicht rausgebracht, ich bin unzuverlässig und faul und verplant.

 

Verdammt, das halt ich nicht aus!

 

 

 

Aber zum Glück gibt es dann Wochenenden wie dieses. So perfekt, man wünscht sich, es würde nie vorbeigehen. Mit dir bei mir schaffe ich es abzuschalten. Mit dir kann ich einfach mal Luft holen, du gibst mir das Gefühl etwas zu sein. Du schaffst es, dass ich alle schlechten Dinge vergesse. Du bist meine Pause vom Alltag. Danke. Ohne dich würde ich das nie schaffen. Ich brauche dich.

Aber kaum bin ich wieder zu Hause, scheint es, als ob ich nie eine Pause gehabt hätte. Es scheint, als wäre das Wochenende nie gewesen. Man fängt an, das ganze Gesellschaftssystem in Frage zu stellen.Das kann es doch nicht sein, oder? Es muss mehr im Leben geben, als das.

 

19.12.10 20:58, kommentieren

Whiskey,Whiskey.

 Es hat sich so viel verändert, in den letzten Monaten.

So viel. Die Veränderung kam langsam, Stück für Stück.

Zuerst ist sie mir kaum aufgefallen, ich hab sie nicht bemerkt. Aber jetzt ist mir aufgefallen, wie viel anders ist. Es sind kleine Dinge, die sich verändert haben. Aber so viele von ihnen, dass ich kaum noch weiß, was eigentlich geblieben ist.

Ich weiß, das Veränderungen of gut sind. Sie sind notwendig, um weiter zu kommen im Leben. Wir werden älter, unser Leben ändert sich nun mal. wir ändern uns. Und obwohl wir uns ändern, müssen wir versuchen dabei wir selbst zu bleiben.

Doch manchmal will ich sie wieder zurück, die alten Zeiten. Die guten Zeiten. Sie fehlen mir.

 

 So viel hat sich geändert, und ich weiß nicht, ob ich das will.

 

 

 

 

 

Ich hab noch nie Whiskey getrunken.

 


26.11.10 18:10, kommentieren

BITTE.

 

Sprecht mich auf gar keinen Fall auf meinen Blog an.

ehrlich. Das will ich nicht.

 

 

Internet-Reales Leben.

Saubere Trennung, BITTE!

26.11.10 17:58, kommentieren